MediPods für die Akute-Phase
  Quiz
 

Quiz der Seltenheiten, Syndrome und Trias


Viel Spaß beim Rätseln! ;-)






Fragen Teil 11 - gelöst
medipods am 01.09.2010 um 13:58 (UTC)
 Heute gibt's wieder ein paar Syndrome - gleich 6 Stück, da ich die nächste Woche in Urlaub bin! :-)

1. Was ist das Felty-Syndrom?
2. Was ist das Mirizzi-Syndrom?
3. Was ist das Kawasaki-Syndrom?
4. Was ist das Gianotti-Crosti-Syndrom?
5. Was ist das Hedinger-Syndrom?
6. Was ist das Melkersson-Rosenthal-Syndrom?


Lösungen:
1. Felty-Syndrom: seltene Komplikation der chronischen Polyarthritis.
TRIAS aus chronischer Polyarthritis, Splenomegalie und Leukopenie;
Der Rheumafaktor ist hochpositiv.

2. Verschlussikterus durch Kompression des Ductus hepaticus communis durch ein Konkrement im Hals der Gallenblase oder im Ductus cysticus.

3. siehe Podcast ;)
Synonym: mukokutanes Lymphknotensyndrom. Akute, fieberhafte, systemische Erkrankung durch nekrotisierende Vaskulitis der kleinen und mittleren Arterien vor allem bei Kleinkindern.

4. Synonyme: Acrodermatitis papulosa eruptiva infantilis, Infantile papulöse Akrodermatitis. Assoziation mit Hepatitis B-Erstinfektion v.a. bei männlichen Kindern unter zehn Jahren. Hauterscheinung: konfluierende rötliche Papeln, v.a. im Gesicht, Gesäßbereich und an den Streckseiten der Extremitäten unter Aussparung der Armbeugen und Kniekehlen.

5. Das Hedinger-Syndrom ist eine im Rahmen des Karzinoid-Syndromes entstehende Endokardfibrose des rechten Herzens, die zur Trikuspidalinsuffizienz und zur Pulmonalstenose führen kann.

6. TRIAS aus Lingua plicata, anfallsartig auftretende einseitige Schwellungen im Bereich der Lippen (Cheilitis granulomatosa) und anfallsartig auftretende periphere Fazialislähmung (verursacht durch eine Schwellung des Nervus facialis im Canalis n. VII).


 

Fragen Teil 10 - gelöst
medipods am 27.08.2010 um 07:58 (UTC)
 Guten Morgen! :) Heute geht's um verschiedene Tests: Was ist der...

1. ...Schirmer-Test?
2. ...Schilling-Test?
3. ...Guthrie-Test?
4. ...Simpson-Test?
5. ...Lachman-Test?



Lösungen:
1. Der Schirmer-Test dient der Messung der Tränenproduktionsmenge des Auges. Hierbei wird ein 35 mm langer Filterpapierstreifen (Lackmuspapier) in den äußeren Lidwinkel eingehängt. Nach 5 Minuten wird die Strecke abgelesen, die die Tränenflüssigkeit im Papierstreifen zurückgelegt hat. Pathologisch sind Werte unter 5mm in 5 Minuten bei lokaler Betäubung des Auges.

2. Mit dem Schilling-Test wird die Aufnahme von Vitamin B12 im Dünndarm bestimmt. Dem Patienten wird 1 µg radioaktiv markiertes Vitamin B12 oral verabreicht. Zwei Stunden später werden dem Patienten 1000 µg nicht markiertes Vitamin B12 i.m. injiziert. Dadurch wird das markierte Vitamin von den Bindungsproteinen verdrängt, eine Ablagerung in der Leber verhindert und die Ausscheidung über den Harn provoziert. Dann wird die vorhandene Menge an radioaktivem Vitamin B12 im 24h-Urin gemessen.

3. Der Guthrie-Test dient der Früherkennung der Phenylketonurie. Das Blut des Neugeborenen wird auf einen Nährboden aufgetragen, der mit Bacillus subtilis beimpft ist. Die Wirkung des im Nährboden vorhandenen Hemmstoffes (2-Thienylalanin) wird durch die Anwesenheit von Phenylalanin aufgehoben. Ein Wachstum der Bakterienkultur um die Blutprobe herum lässt auf erhöhte Phenylalaninwerte und die Größe des Bakterienhofes sogar auf die ungefähre Konzentration der Aminosäure schließen.

4. Der Patient wird aufgefordert, anhaltend nach oben zu blicken, indem ein Punkt in der Höne fixiert wird. Im Falle einer neuromuskulären Erkrankung, der Myasthenie, sinken die Lider langsam nach unten.

5. Beim liegenden Patienten wird der das Knie in 20 bis 30° gebeugter Position gehalten. Der Untersuchende umfasst den Unterschenkel mit beiden Händen und zieht diesen langsam nach vorne. Der Lachman-Test gilt als positiv, wenn Ober- und Unterschenkel um mehr als 0,5 cm gegeneinander verschoben werden können. Das vordere Kreuzband ist dann mit einiger Sicherheit geschädigt.
 
Kommentar von Shanna, 07.08.2011 um 03:26 (UTC):
I was really confused, and this answreed all my questions.


Fragen Teil 9 - gelöst
medipods am 25.08.2010 um 07:56 (UTC)
 Und weiter geht's mit den täglichen Fragen ;-)

1. Was ist das Brugada-Syndrom?

2. Was ist das Bland-White-Garland-Syndrom?

3. Was ist das DaCosta-Syndrom?



Lösungen:
1. Das Brugada-Syndrom ist eine autosomal-dominant vererbte primäre Kardiomyopathie und wird den sog. Ionenkanalerkrankungen zugerechnet. Die Patienten sind scheinbar völlig herzgesund, können aber bereits im Jugend- und frühen Erwachsenenalter einen plötzlichen Herztod erleiden.

2. Angeborener Fehlabgang der linken Koronararterie aus der Lungenarterie. Die Strömungsrichtung des Blutes erfolgt aufgrund der Druckverhältnisse von der rechten Koronararterie über Kollateralen in die linke Koronararterie und über diese in die Pulmonalarterie. Die einzige kurative Therapie ist die chirurgische Korrektur.

3. Synonym: Effort-Syndrom, kardiorespiratorisches Syndrom. Funktionelle (psychosomatische) Beschwerden: Schmerzen in der Brustgegend, Dyspnoe und Palpitationen ohne organisches Korrelat.

 

Fragen Teil 8 - gelöst
medipods am 24.08.2010 um 06:44 (UTC)
 Guten Morgen! Nach einer kleinen Wochenendpause geht's heute weiter ;)

1. Was ist das Chilaiditisyndrom?

2. Was ist das Gregg-Syndrom?

3. Was ist das Grey-Syndrom?



Lösungen:
1. Anatomische Variante ohne Krankheitswert: Verlagerung und Drehung von Dick- und seltener Dünndarmanteilen nach kranial zwischen Zwerchfell und Leber.

2. Rötelnembryofetopathie mit der Symptomtrias aus angeborenem Herzfehler, Taubheit und Katarakt.

3. Bei Neugeborenen unter Therapie mit Chloramphenicol auftretend: Zu Grunde liegt eine Störung der Glucuronidierung durch Unreife der kindlichen Enzyme. Die Glucoronidierung funktioniert erst ab etwa dem 3. Lebensmonat. Symptome: aschgraues Hautcolorit (daher der Name), Temperatursturz, Erbrechen, Zyanose, Atemdepression, Nahrungsverweigerung, Kreislaufversagen.


 

Fragen Teil 7 - gelöst
medipods am 20.08.2010 um 06:52 (UTC)
 Heute geht's um verschiedene Zeichen - und davon gleich 8 Stück ;) Was ist denn das...

1. ...Kehr-Zeichen?
2. ...Grey-Turner-Zeichen?
3. ...Cullen-Zeichen?
4. ...Courvoisier-Zeichen?
5. ...Psoas-Zeichen?
6. ...Double-Duct-Sign im Röntgen?
7. ...Murphy-Zeichen?
8. ...Targetzeichen im Sono?


Lösungen:
1. In die linke Schulter ausstrahlende Schmerzen (übertragener Schmerz) und Hyperästhesie der Haut, die als klassisches Zeichen einer Milzruptur gilt.

2. Bläulich-grünliche Flecken im Flankenbereich bei schwerer akuter Pankreatitis. Sie entstehen durch lokale Einblutungen aus kleinen Gefäßen, die durch einen lokalen Reiz durch Pankreasenzyme ausgelöst werden.

3. Periumbilikal gelegene Flecken bei schwerer akuter Pankreatitis.

4. Zeichen für tumorbedingten Verschluss des Gallenganges (Pankreaskarzinom oder Gallengangskarzinom): prall-elastische NICHT schmerzhafte Gallenblase und Ikterus.

5. Bei Appendizitis: im Bereich des rechten Unterbauches auslösbare Schmerzen, die durch Flexion des rechten Beines im Hüftgelenk gegen Widerstand entstehen.

6. In der ERCP ist hier bei Stenose ein Aufstau von Kontrastmittel im Gallengang und im Pankreasgang sichtbar. Typisch ist ein Double-Duct-Sign bei Pankreaskopfkarzinom.

7. Bei Cholezystitis: während der tiefen Inspiration werden die Finger unterhalb des rechten Rippenbogens gedrückt.. Im Falle einer Erkrankung wird ein Druckschmerz ausgelöst, so dass der Patient die Atembewegung vorzeitig beendet.

8. Sogenanntes „Schießscheibenphänomen“ (im Querschnitt) bei verdickter, entzündlich veränderter oder invaginierter Darmwand: Bei Appendizitis, Divertikulitits und bei der Invagination zu finden.

 
Kommentar von medipods, 01.09.2010 um 13:54 (UTC):
Alles klar, ich hab's geändert :-)
Kommentar von Olla, 30.08.2010 um 15:44 (UTC):
Bei den Antworten zu den Fragen-Teil 7 ist die Antwort 3 und 4 (Cullen-Zeichen und Courvoisier-Zeichen) vertaucht. Das Cullen-Phänomen ist umbilical bei Pankeatitis und das Courvoisier-Zeichen beim Pancraeas-Ca mit schmerzlosem Ikterus udn vergrößertes Gallenblase.


Fragen Teil 6 - gelöst
medipods am 19.08.2010 um 06:36 (UTC)
 Guten Morgen! Nachdem Euch das Quiz was zu bringen scheint, machen wir einfach weiter, bis die ganze Liste abgearbeitet ist :D

1. Was ist denn der M. Osler?

2. Was ist der Mb. Menière (Trias!)?

3. Und was ist der Morbus Behçet?


Lösungen:
1. Auch Morbus Osler-Weber-Rendu/Hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie: autosomal-dominant vererbte Vaskulitis mit Teleangiektasien. Leitsymptom: rezidivierende Epistaxis.

2. Anfallsartige Drehschwindelattacken(1) mit einseitigem Hörverlust(2) und Tinnitus(3), eventuell zusätzlicher Ohrdruck. Der Schwindel hält typischer minuten- bis stunden an.

3. V.a. türkische oder südostasiatische Männer betroffen. Schubweise verlaufende wahrscheinlich autoimmun vermittelte Vaskulitis, die vor allem Gefäße im Bereich der Schleimhäute, der Augen und der Haut betrifft. Leitsymptome: Orale und genitale Aphthen.

 

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